Newsletter.
- 11. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Liebe Freiwillige
Liebe Freunde vom Hospiz-Dienst St.Gallen
Geschätzte Mitglieder
In einer Supervision berichtete eine Teilnehmerin von der Aussage, die sie am Bett eines unruhigen Patienten gehört hatte: «Bei einem solchen Leben ist diese Unruhe kein Wunder …».
Ein Satz der beschäftigte, ja auch schockierte.
In der gemeinsamen Reflexion wurde deutlich, wie schnell solche Deutungen anmassend wirken können. Denn Unruhe und Angst am Lebensende lassen sich nicht auf einfache Erklärungen reduzieren.
Unruhe ist kein „Urteil“ über ein Leben. Sie ist ein ernstzunehmendes Zeichen, das nach achtsamer Wahrnehmung und individueller Begleitung verlangt. Eine offene, nicht-wertende Haltung hilft dabei mehr als jede vorschnelle Erklärung.
Christine Fischer teilt dazu ihre Erfahrungen als Tochter und als langjährige Freiwillige im Hospiz-Dienst St.Gallen. Doch lesen Sie selbst.
Wir danken für Ihre Treue und freuen uns auf jede Begegnung.
Herzlich,
Regina Hanspeter-Kurz

